Begegnungen - zur rechten Zeit

    Mitte Januar war es wieder so weit: Unsere jährliche Besuchsreise nach Manila stand an. Insgesamt waren wir eine Gruppe mit neun Leuten

    aus Vorstand, Mitgliedern und Freunden von CPI – im Gepäck Vorfreude, Fragen und die Freude, unsere Partner und die Kinder vorOAngonort wiederzusehen. Es wurde eine intensive, bewegende und gesegnete Zeit.

    Für diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, war die Begegnung mit der Armut in den Slumgebieten erschütternd. Die Enge, die schwierigen hygienischen Bedingungen, das tägliche Ringen ums Überleben – das alles geht nicht spurlos an einem vorbei. Man muss es sehen, riechen, hören, um zu begreifen, was es bedeutet. Und doch ist genau das die Realität, in die wir als CPI gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort hineingestellt sind: nicht um wegzuschauen, sondern um Hoffnung zu bringen und konkrete Veränderung zu ermöglichen.

    Besonders intensiv waren unsere Gespräche mit den Mitarbeitern und dem Vorstand von SPECS. Nach dem Weggang von Teresa und durch den drastischen Rückgang lokaler Spendengelder lag eine spürbare Unsicherheit in der Luft. Zukunftsängste machten sich breit. Einige Mitarbeitende hatten bereits gekündigt, andere standen innerlich an einem Wendepunkt und fragten sich: Wie geht es weiter?

    Gerade deshalb hParanaqueatten wir am Ende der Woche einen tiefen Eindruck: Unser Besuch kam genau zur richtigen Zeit. Inzahlreichen Einzel- und Gruppengesprächen konnten wir zuhören, ermutigen, Perspektiven aufzeigen und gemeinsam beten. Schritt für Schritt kehrte Ruhe ein. Neue Zuversicht wuchs. Und einmal mehr wurde deutlich: CPI ist weit mehr als ein finanzieller Unterstützer. Wir sind Teil einer gemeinsamen Familie. Es besteht Vertrauen. Unsere Anteilnahme, unser Mittragen und unser Rat werden geschätzt – und machen einen echten Unterschied.

    Wie sehr sich die Atmosphäre verändert hatte, zeigte sich am letzten Abend: Die Mitarbeiter von SPECS organisierten ein kleines Fest auf der Dachterrasse des „Home for Boys“ in Maricaban. Kinder, Team, Praktikanten und unsere Reisegruppe – alle waren dabei. Es wurde gelacht, gespielt, erzählt. Die Stimmung war heiter und gelöst. Wenn man bedenkt, wie angespannt und unsicher die ersten Tage gewesen waren, war dieser Abend ein kleines Wunder.

     

    HfBDropIN

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