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Kurz vor Weihnachten war es soweit: Katharina S. aus Stuttgart übernahm die Schulpatenschaft zugunsten des elfjährigen Mark. Das ist insofern bemerkenswert, weil es sich hierbei um die dreihundertste Schulpatenschaft bei CPI handelt. 


Begonnen hat unsere Schulpatenschaftsarbeit 1991, also zwei Jahre vor der Gründung von CPI als Verein, die im Jahr 1993 stattfand. Interessanterweise gibt es tatsächlich einige Paten, die ununterbrochen seit 1991 bei CPI eine Patenschaft unterhalten, also seit fast 30 Jahren ( ! ) . Dankenswerterweise haben wir viele weitere sehr treue Paten und Patinnen, die ein oder mehrere Kinder in Manila in ihrem Schulbesuch unterstützen.

Schule klein 2016 07 28 15 22 54 UTC300 Kinder aus bedürftigen Familien aus den Armenvierteln Manilas erhalten durch das Engagement vieler Paten aus Deutschland Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Diese Kinder stammen alle aus oft unvorstellbar bedürftigen Familien, davon konnte ich mich bei meinem letzten Besuch in Manila in 2018 überzeugen. Es fehlt häufig am Allernötigsten, manche Kinder gehen ohne Frühstück zur Schule, weil kein Geld für alle Mahlzeiten vorhanden ist. Das hohe Schulgeld für High School und vor allem für das College können sehr viele Familien aus den Armenvierteln nicht aufbringen. Dies hat zur Konsequenz, dass die Kinder der Armen zumeist auch arm bleiben. Nur weil Menschen aus dem fernen Deutschland sich bereiterklären, für ein Kind oder mehrere Kinder eine Schulpatenschaft zu übernehmen, haben diese Kinder die Chance, die weiterführenden Schulen zu besuchen und damit der Armut zu entrinnen.

Erfreulicherweise nutzen die allermeisten unserer Patenkinder durch fleißiges Lernen diese Chance: mehr als 95 % unserer Patenkinder schaffen es bis zum College-Abschluss und kommen dann zumeist in guten Berufen unter – und können dann ihre Familien ernähren. Ohne Paten aus Deutschland wäre das diesen Kindern nicht möglich – sie würden in der Armut verharren. 

Schulpatenschaften klein 2016 07 28 15 22 54 UTCPaten und Patinnen investieren also in Bildung, was eine wahrhaft nachhaltige Investition darstellt. Und mehr: Sie schenken Hoffnung und sind für diese Kinder Hoffnungsträger. So gut wie alle unsere Patenkinder machen während der Zeit ihrer Förderung auch Erfahrungen in ihrem christlichen Glauben, weil sie von Mitarbeitern der Alliance Church, zu der unsere Partnerorganisation SPECS gehört, in altersgerechten Angeboten erreicht und begleitet werden. So sind unsere Paten für ihre Patenkinder auch Segensträger. Ein Pate tut also an seinem Patenkind einen unbezahlbaren Dienst: er ist Hoffnungsträger und auch Segensträger – und wird dadurch gleichzeitig selber gesegnet.

 

Herzliche und dankbare Grüße!

Ihr Schulpatenschaftsbetreuer Joachim Zeeh

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